Claudia Pechstein eine Berlinerin auf Reisen
Die Popularität einer Sportlerin lässt sich nicht nur mit medialer Reichweite oder der Anzahl von Fan-E-Mails messen, sondern auch in Reisekilometern. Als Claudia Pechstein mit ihren Medaillen aus Utah zurückkehrte, begann eine Tour de Monde. Auszug aus dem Reisetagebuch: Zur Verleigung eines Personality-Preises ging es aus Italien (Training) an den Timmendorfer Strand, im Juli sah die Ostdeutsche Olli Kahn & Co. in Yokohama das WM-Finale verlieren. Aber auch die übrigen Parameter verraten, dass Pechsteins Management Powerplay in Berlin das Label erfolgreichste Winterolympionikin gut vermarktet. 25 mal tauchte das Sauerstoffwunder in (Talk-) Shows auf, besonders das Rennen gegen Superman Stefan Raab bescherte der Ostberlinerin viel PR und neue Fans. Die Zuschriften die im Internet nach ,TV Total waren von einer deutlich jüngeren Zielgruppe als gewohnt, sagt Powerplay-Vorstand Ralf Grengel.

Die Neuabschlüsse können sich sehen lassen: Die Schweizer Mebio AG (Sportlernahrung Actimeb) unterschrieb für vier Jahre, ebenso ForLife (Seminare für Führungskräfte). weitere Deals sind kurz vor dem Abschluss. Umso wichtiger, dass sich Pechstein und Kollegin Friesinger im Streit um Werbeflächen auf den Rennanzügen mit der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft angenähert haben. Pfiffiges Management: Die schwarz-rot-goldene Perücke, die sich Pechstein nach dem Finish überstreifte, verkauft sich bestens als Merchandisingartikel 2000 Stück á 17,50 Euro wurden schon geordert.

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