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@ TELEGRAMM Nr. 8 / 12. 01. 2004

Liebe User, liebe Leser!

Fast könnte man meinen »Same procedure as every year«. Denn zum fünften Mal in Folge habe ich bei der Europameisterschaft im Mehrkampf die Silbermdaille gewonnen. Dennoch war es diesmal etwas ganz besonderes, auf dem zweithöchsten Treppchen bei der Siegerehrung zu stehen. Denn für zahlreiche Experten war ich diesmal nicht unbedingt die heißeste Kandidatin für den Platz hinter der derzeitigen Allround-Queen Anni Friesinger. Selbst Anni hatte eher Renate Groenevold auf der Rechnung. Und die Niederländerin lag vor dem abschließenden 5.000-Meter-Rennen auch vor mir auf Rang zwei. Als ich nach dem letzten Lauf meines Vierkampfes dann auf die Endzeit von Renate warten musste, schlug mir das Herz bis zum Hals. Die Anspannung war riesengroß. Erst zwei Runden vor Schluss war mir klar, dass meine Zeit reichen würde. Als mein Trainer Joachim Franke auf mich zukam, mich in den Arm nahm und mir gratulierte, sind mir Freudentränen in die Augen geschossen (Foto oben, re.). Ich weiß gar nicht, wann mir dies das letzte Mal passiert ist: Tränen des Glücks. Habe mich selbst ein wenig über mich gewundert, aber auch gefreut, dass ich nach all’ den Jahren und großen Erfolgen immer noch total happy bin, wenn ich auf der EM Silber erkämpfe. Und in diesem Jahr gibt es ja noch einige Medaillen zu verteilen... Drücken Sie mir bitte weiterhin die Daumen, Ihre Claudia Pechstein



+++gelungener DM-Abschluss 2003+++sehr schöner EM-Auftakt 2004+++

Tränen des Glücks nach dem silbernen Happy End bei der EM

Gelungener hätte der Abschluss des alten Jahres und der Auftakt ins neue Jahr kaum verlaufen können. Am 29./30. Dezember 2003 gewann Claudia Pechstein mit vier Siegen auf vier Strecken souverän den deutschen Mehrkampftitel. Vom 9. bis 11. Januar 2004 erkämpfte sich Deutschlands erfolgreichste Winterolympionikin aller Zeiten im holländischen Heerenveen die Silbermedaille bei den Europameisterschaften der Allrounder. Da Anni Friesinger, die sich bei der DM den Titel im Sprint-Vierkampf gesichert hatte, ihrer Favoritenstellung gerecht wurde und sich zum dritten Mal in Folge den EM-Titel sicherte, machte Claudia mit ihrem zweiten Rang den fünften deutschen Doppelsieg perfekt.
Den Grundstein für den Silberrang, den zahlreiche Experten eher der Niederländerin Renate Groenevold zugetraut hatten, konnte die 31-Jährige auf den von ihr nicht so geliebten kürzeren Distanzen legen. Im Sprint (500 Meter) lief sie nach zuvor eher mäßigen Zeiten ein für sie nahezu ideales Rennen und in 40,08 Sekunden bis auf zwei Zehntel an ihre persönliche Bestmarke heran. Über 1.500 Meter drückte sie in einem packenden direkten Duell mit Groenevold ihre persönliche Saisonbestzeit um rund zwei Sekunden und knackte in 1:58,37 in dieser Saison erstmals die 2-Minuten-Marke.
»Diese beiden Läufe waren echt ein Traum«, freute sich Claudia Pechstein über ihre Top-Zeiten. Doch die 1.500 m hatten ihren Preis. Nicht einmal drei Stunden später musste sie dem kräftezehrenden Rennen Tribut zollen und mit einem vierten Rang über 3.000 Meter ihrer holländischen Rivalin vorübergehend den Silberrang in der Gesamtwertung überlassen. Als dieser nach einem dramatischen Kampf über die abschließenden 5.000 Meter am Sonntag wieder zurück an die Berlinerin wanderte, flossen Tränen des Glücks: »Ich habe bei dieser EM mehr erreicht, als ich erwarten konnte.«


Umfrage von TNS Sport im Auftrag von Horizont Sport Business

Claudia Pechstein steht in der Gunst der Deutschen weiter hoch im Kurs

Berlin (dpa) – Am 6. Januar wurden von der Fachzeitschrift Horizont Sport Business die Zahlen ihrer stets zum Jahresende von TNS Sport (Emnid-Gruppe) durchgeführten repräsentativen Umfrage zur Bekanntheit und Beliebtheit von Deutschlands Sportgrößen veröffentlicht. Im zweiten Jahr in Folge hat diese repräsentative Erhebung (11./12. Dezember) Claudia Pechstein als bekannteste deutsche Wintersportlerin ausgewiesen. Die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtete über die neuen Zahlen am 6. Januar 2004 wie folgt:
Berlin (dpa) – Drei Tage vor den Eisschnelllauf-Europa-meisterschaften in Heerenveen hat Claudia Pechstein außerhalb der Eisbahn den ersten «Erfolg» 2004 gegen ihre Inzeller Dauerrivalin Anni Friesinger verbucht. Die viermalige Olympiasiegerin aus Berlin steht nach einer Umfrage von TNS Sport (Emnid-Gruppe) im Auftrag von Horizont Sport Business in der Gunst der Deutschen höher im Kurs als die dreifache Weltmeistern des Vorjahres, die als haushohe Favoritin in den ersten Titelkampf des Jahres 2004 geht. Während Pechstein auf einen Bekanntheitsgrad von 78,7 Prozent kommt und damit die in Deutschland bekannteste Wintersportlerin ist, belegt die deutsche Sprint-Meisterin Anni Friesinger mit 76,1 Prozent Rang drei hinter der alpinen Skiläuferin Martina Ertl (76,9). Noch deutlicher ist der Abstand, wenn es um die Sympathiewerte der beiden Eis-Stars geht: Während vier von fünf Deutschen (79 %), denen Claudia Pechstein bekannt ist, sie als sympathisch bewerten, wird Anni Friesinger mit einem gleichsam hohen Sympathiewert von 72,4 % bedacht...
... «Es ist ein tolles Gefühl, mittlerweile so vielen Menschen in Deutschland bekannt zu sein. Vor einigen Jahren wäre dies für eine Eisschnellläuferin hierzulande noch unmöglich gewesen», freut sich Claudia Pechstein über ihre seit den Olympischen Spielen von Salt Lake City anhaltende Popularität«...


Rennen gegen Stefan Raab als Kunstwerk verewigt!

Für die eingefleischten Fans war es trotz Olympia 2002 das Rennen des Jahres. Stefan Raab gegen Claudia Pechstein begeisterte am 4. April 2002 nicht nur mehr als 4 Millionen TV-Zuschauer, sondern motivierte Metall-Designer Rüdiger Schleicher auch zu einem Kunstwerk der besonderen Art. Er modellierte das rasende Duo als Kunstwerk – aus Plastik und Metallschrott. Die Skulptur (Titel »Das größte Rennen seit Ben Hur«) ist in Gräfentonna (Kreis Gotha) zu bewundern.


Berlins Champions des Jahres gesucht
Wer sind die besten Berliner Sportler des Jahres 2003? Diese Frage stellen bereits seit einigen Tagen die Medien der Hauptstadt. Wählen kann man entweder über die Stimmzettel der Tageszeitungen oder im Netz über die Internetadresse www.champions-berlin.de Bis zum 14. Januar sind die »Wahllokale« noch geöffnet. Nominiert sind natürlich auch Claudia Pechstein und ihr Erfolgscoach Joachim Franke.

Sex and the City mit Claudia Pechstein
Im Februar hat das Warten der Fans ein Ende. Pro Sieben beginnt mit der Ausstrahlung der neuen und vorerst letzten Staffel der beliebten Serie »Sex and the City«. Aus diesem Anlass werden am 17. und 24. Februar (20.15 Uhr) zwei Sondersendungen mit den interessantesten Szenen und Interviewpartnern ausgestrahlt. Unter den Gästen: Claudia Pechstein!


Wer möchte mit Claudia & Light Live ins ICEHOTEL?

Das wird ein eiskaltes Erlebnis. So viel kann wohl schon vorweg genommen werden. Am 18. März 2004 macht sich Claudia Pechstein auf den Weg ins berühmte ICEHOTEL in Jukkasjärvi. Unmittelbar nach der Einzelstrecken-Weltmeisterschaft in Seoul (12. bis 14. März) reist die Gesamtweltcup-Siegerin der Vorsaison nach Schweden. In Jukkasjärvi wird das ICEHOTEL Jahr für Jahr im Winter neu erschaffen. Stets in einer neuen, facettenreichen Architektur. »Normalerweise möchte ich nach dem Saisonende stets ab ins Warme. Aber in diesem Fall mache ich natürlich gerne eine Ausnahme«, freut sich Claudia Pechstein auf ihren Trip nach Schweden, der auf Anregung ihres Werbepartners Light Live zustande kommt. Das Beste für alle Claudia-Pechstein-Anhänger: Die 31-Jährige nimmt noch zwei Gewinnspielsieger mit nach Jukkasvärdi. Achten Sie im Februar auf die Flaschenhalshänger von Light Live in den Regalen Ihres Supermarktes. Dort finden Sie alle weiteren Infos. Und auch die Wella AG wird im Februar eine Möglichkeit zum Mitspielen und gewinnen anbieten. Mehr dazu im nächsten @-Telegramm, das Anfang des kommenden Monats versandt wird.

Letzte Aktualisierung:
25.11.2009

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