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Erst ein gehöriger Schrecken, jetzt gesunder Optimismus!

So etwas ist mir noch nie passiert. Das Einlaufen vor dem Wettkampf läuft noch völlig nach Plan und plötzlich zuckt es im Aduktorenbereich. Kurz vor dem ersten Saisonstart am Freitag vergangener Woche über 1.500 m bekam ich von einer Sekunde auf die andere muskuläre Probleme. Mir war sofort klar, heute wird das nichts.

Vor dem ersten Weltcuprennen hatte ich plötzliche muskuläre Probleme und musste über 1.500 Meter passen. Über 3.000 m entschied ich mich dann nach dem Warmlaufen dazu, an den Start zu gehen. Im Rennen lief es trotz Handicap ganz gut. Am Ende fehlte nur eine halbe Sekunde zu Platz 3.

























Die nächsten Stunden waren erst mal die Mediziner und Physiotherapeuten gefragt. Auch am nächsten Tag ließ ich mich dann nochmal richtig durchkneten, ehe ich nach einem letzten Härteste entschied, bei den 3.000 m an den Start zu gehen. Der Physio war zwar skeptisch, aber ich fühlte mich ganz gut, wollte zudem meine vielen Freunde und die Familie, die extra meinetwegen in die Halle gekommen waren nicht enttäuschen. Am Ende sprangen trotz des kleinen Handicaps ein ordentliche Zeit (4:08 min) und Platz fünf heraus, nur eine halbe Sekunde vom Siegtreppchen entfernt. Das war fast mehr als ich erwarten konnte. Dieses enge Ergebnis und ein sehr gutes Teamrennen (Platz zwei, knapp hinter Weltmeister Holland) zum Abschluss des Weltcups in Berlin am Sonntag, ließen mich bereits am Montag optimistisch nach Holland reisen. Hier in Heerenveen, dem Mekka des Eisschnelllaufens, steigt das zweite Weltcup-Wochenende der Saison. Ich habe gut trainiert, das Eis ist flott, ich bin wieder fast beschwerdefrei und hoffe mich mit dem nötigen Quentchen Glück (das mir im Vorjahr oft genug fehlte) über 3.000 m um (mindestens) zwei Plätze zu verbessern ;-)

Drückt mir die Daumen,
Eure Claudia


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Letzte Aktualisierung:
25.11.2009

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