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cellity AG mein neuer Sponsoringpartner
Ab sofort gehen das Hamburger Start-Up-Unternehmen cellity AG und ich gemeinsame Wege. Bereits bei den Mehrkampf-Europameisterschaften präsentierte ich das Logo meines neuen Sponsoringpartners erstmals auf meiner Wettkampf- und Trainingsbekleidung. Also achtet bitte auch zukünftig auf das neue Logo auf meiner Stirn...
cellity entwickelt innovative Mobilfunkdienstleistungen. Mit der intelligenten Handy-Software lassen sich die Kosten für In- und Auslandsgespräche um bis zu 90 Prozent senken. Nach der Installation auf dem Handy spart cellity automatisch beim Mobiltelefonieren, ohne dass der Anbieter oder die SIM-Karte gewechselt werden müssen. Die Handykosten auf so einfachem Weg reduzieren zu können, ist eine tolle Sache für jedermann. Für mich ist es überaus spannend, den Aufbau einer starken Marke von Beginn an begleiten zu können. Von daher ist es wohl kaum verwunderlich, dass ich mich auf die Zusammenarbeit freue.
Meinem neuen Sponsoringpartner geht es zum Glück ähnlich: "Claudia Pechstein ist Deutschlands erfolgreichste Winterolympionikin und genießt eine hohe Wertschätzung und Bekanntheit", erklärt Sarik Weber, Gründungsmitglied und Vorstand der cellity AG, die Wahl der Weltrekordlerin. "Wir sind von Ihrer enormen Zugkraft überzeugt und haben uns auf eine langfristige Zusammenarbeit mit Claudia Pechstein geeinigt."
Übrigens: Die öffentliche Beta-Testphase von cellity startet Anfang Februar. Schon heute kann sich jeder Interessierte auf www.cellity.com dafür vorab anmelden.
Viel Spaß dabei
Nach silberner „Sternstunde“
beginnt die Zukunftsplanung
Nach einer weiteren Sternstunde ihrer langen Karriere ist Claudia Pechstein reif für die Insel. "Diese Weltmeisterschaft hat sehr viel Spaß gemacht, und Silber zum Abschluss ist natürlich super. Trotzdem bin sehr froh, dass die lange Saison vorbei ist. Jetzt freue ich mich auf Sonne und meinen Urlaub", meinte die fünfmalige Olympiasiegerin nach ihrem zweiten Platz bei der Mehrkampf-WM in Calgary hinter der Kanadierin Cindy Klassen. Mit der Silbermedaille um den Hals küsste die glückliche Berlinerin überschwänglich ihren Trainer Joachim Franke und stürzte sich ausgelassen in die „Abschlussparty!“
“Ich habe in dieser Saison nicht ein Mal richtig gefeiert, jetzt lassen wir mal fünfe gerade sein“, lachte Deutschlands erfolgreichste Winterolympionikin und stieß auf die „Schnapszahl 11“ an. Zum elften Mal in Serie bestieg sie das Siegerpodest bei der Mehrkampf-WM ein einsamer Rekord! Nach der deutschen Bestzeit über 3000 Meter (3:57,35) brach Pechstein zudem mit 158,265 Punkten auch noch den Mehrkampf-„Uralt“-Rekord von Gunda Niemann aus dem Jahr 1999.
Nach dem kaum für möglich gehaltenen Saisonabschluss im Olympic Oval kam sie aus dem Händeschütteln kaum noch heraus. Pechstein genoss sichtlich die Komplimente von allen Seiten, nachdem sie für den deutschen Verband wieder fast im Alleingang die Kohlen aus dem Feuer geholt hatte.
«Hinter Cindy war es das Größte, was ich erreichen konnte», sagte Claudia, die aber sogleich Pflöcke für die Zukunft einschlug: «Mein Coach hat einen neuen Vertrag vom Verband verdient. Ich habe all meine Erfolge nur ihm zu verdanken“, gab sie der DESG bzgl. des auslaufendes Vertrages ihres Trainers einen Fingerzeig. Der erfolgreichste Eisschnelllauftrainer der Welt (9x Olympiagold) sparte ebenfalls nicht mit Komplimenten: "Die letzte Runde im abschließenden 5.000-m-Rennen war eine der Sternstunden unserer 15-jährigen Zusammenarbeit", sagte Franke und geriet regelrecht ins Schwärmen: "Eine solche Leistung nach den ganzen gesundheitlichen Problemen in dieser Saison das war gewaltig, phantastisch." Eigentlich hatte Pechstein vor den letzten 400 Metern Platz zwei schon abgehakt, nach Frankes «Du schaffst es»-Ruf aber noch einmal aufgedreht und mit der schnellsten Schlussrunde aller Läuferinnen die Kanadierin Kristina Groves auf Rang drei verdrängt.
Doch kaum ist die Saison mit EM-Gold, WM-Silber, Platz zwei im Gesamtweltcups sowie Olympia-Gold und Silber beendet, blickt Pechstein schon wieder nach vorne: „Ich träume von einem eigenen Team, wie die Holländer es haben. Dafür suche ich noch Sponsoren“, bestätigte die fünfmalige Olympiasiegerin, die noch vor ihrem Tauch-Urlaub im April auf den Malediven entsprechende Vorgespräche führen will.
(mit Texten von dpa und sid)
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