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Tolle Aussicht: Blick auf den Gendarmenmarkt
Etwas Abwechslung kann nicht schaden, habe ich mir gedacht, als ich mich als Jury-Mitglied bei der Wella-Night auf etwas ungewohntes Parkett traute. Gerade wenn man sich in der heißen Phase des Trainingslager befindet, tut es durchaus einmal gut, durch Events fern ab des Sports auf andere Gedanken zu kommen. Im Wella-Weltstudio am Gendarmenmarkt durfte ich dann gemeinsam mit sechs weiteren Jury-Mitgliedern den „Berlin Look 2002" auswählen. Vier europäische Metropolen (London, Mailand, Paris und Berlin) stellten in einer abwechslungsreichen Show ihre Frisurentrends des Jahres vor. Gesucht: DIE Frisur für das modebewusste Berlin - im Vorfeld von den Wella-Expertenteams der jeweiligen Städte entwickelt. Die Entscheidung fiel mir wahrlich nicht leicht, aber auch den anderen Jury-Mitgliedern „rauchten die Köpfe" (sitzend neben mir von rechts nach links: Shawne Borer-Fielding - Gattin des ehemaligen Schweizer Botschafters, Giovanna Stefanel - Mitinhaberin der Stefanel Group, Claudia Roth - Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Elvira Bach - Künstlerin aus Berlin, Tamara Gräfin Nayhaus - RTL-Moderatorin, und als einziger Mann: Mika Salo - Formel-1-Pilot). Obwohl mir auch die Stylings aus meiner Heimatstadt Berlin sehr gut gefielen, hatte am Ende die englische Hauptstadt knapp die Nase vorn. Herzlichen Glückwunsch. Und ein dickes Kompliment an die Verantwortlichen der Wella AG, die den rund 300 geladenen Gästen in ihrem Weltstudio am Gendarmenmarkt einen mehr als unterhaltsamen Abend präsentierten.

Die Jury bei der Arbeit


Die Sieger: Das Team aus London


Angenehme Plauderei.
Mein Gesprächspartner:
Giovanna Stefanel


Ebenfalls mit tollen Frisuren: das Gastgeber-Team


Meinungsaustausch mit Jury-Mitglied Mika Salo

Herzlichen Glückwunsch
auch von mir!
Deutschlands größte Tageszeitung feiert in diesem Jahr ein stolzes Jubiläum: Unter dem Titel „Danke Deutschland“ bewirbt die „Bild“ ihr 50-Jähriges Bestehen. Zu den namhaften Prominenten, bei denen sich „Bild“ für ihre besonderen Leistungen in den zurückliegenden 50 Jahren öffentlich bedankt, gehören nicht nur Politiker wie Alt-Kanzler Dr. Helmut Kohl, Pop- oder Schauspielgrößen wie die Beatles oder Marilyn Monroe, TV-Moderatoren wie Günther Jauch oder Johannes B. Kerner, sondern auch einige Spitzensportler. Es freut mich nicht nur, sondern erfüllt mich auch ein wenig mit Stolz, neben Größen wie Franz Beckenbauer, Boris Becker, Michael Schumacher oder Heike Drechsler ausgewählt worden zu sein.


Personality Preis 2002
Ehrungen und Preisverleihungen sind sicherlich immer irgendwie etwas besonderes. Doch als ich im Maritim-Hotel am Timmendorfer Strand auf der Bühne stand und mich die rund 250 geladenen Galagäste mit Standing Ovations feierten, lief es mir wohlig den Rücken herunter und ich bekam eine Gänsehaut. Für die Verleihung des Personality Preises 2002 der Intercoiffure Deutschlands hatte mir mein Trainer Joachim Franke sogar extra einen freien Trainingslagertag geschenkt, damit ich von Livigno (Italien) zum Timmendorfer Strand reisen konnte. Natürlich war der Trip mit einer Menge Stress verbunden, doch letztendlich wurde ich mit einem wunderschönen Abend belohnt. Nachdem mich meine Reise per Taxi (von Livigno nach Samaden), per Cessna (Samaden - Zürich) und per Linienflieger (Zürich–Hamburg) an die Küste geführt hatte, wurde ich von Jens Dagné, Mitglied des Vorstands der Intercoiffure Deutschlands, in Empfang genommen und ins Hotel gefahren. Anschließend stand das Frisieren im Mittelpunkt. Auch da war ich bei Jens Dagné in besten Händen. Dann ging’s in den Festsaal und dort konnte ich mich gleich über mehrere Dinge freuen. Zum einen gab’s ein Wiedersehen mit meiner schwarz-rot-goldenen Siegesperücke aus Salt Lake City (vielen Dank an die Herren Sand und Lindloff von der Wella AG), die einen extra Bodyguard zur Seite gestellt bekam, damit sie bei ihrem Ausflug aus dem „Haus der deutschen Geschichte“ nicht abhanden kam.

Zum anderen konnte ich mich neben dem Personality Preis 2002 auch noch über einen Scheck in Höhe von 1.600 Euro freuen, den ich an die „Laureus Sports for Good Foundation“ weiterleiten werde, damit eines der Hilfsprojekte für Nachwuchssportler in der dritten Welt unterstützt werden kann. Noch einmal ganz herzlichen Dank an Jens Dagné und seine Kollegen der Intercoiffure Deutschlands...
PS: Wer noch mehr über den Preis (und warum ich ihn in diesem Jahr erhalten habe) erfahren möchte, der kann hier in der Rubrik Presse, die offizielle Presseerklärung der Intercoiffure Deutschlands nachlesen.










Top Speed mit dem Bobby Car

In meinem Leben war ich schon bei unzähligen Rennen am Start, aber noch nie bei einem solch’ kuriosen. Seit 30 Jahren wird es verkauft, mehr als 10 Millionen Kids sind damit schon gefahren. Aber keines davon war dabei motorisiert, bzw. durfte damit auf dem Hockenheimring flitzen. Die kleinen roten Bobby Cars galten bislang als ungefährliches Kinderspielzeug. Von daher habe ich mir auch gedacht, was soll schon groß dabei sein, wenn du dich für das Sport-Team im Rennen des Siemens Mobile Club aufstellen lässt. Als es dann ernst wurde, haben ich und meine Kollegen Rico Gross (Biathlon-Olympiasieger) und Timo Boll (Tischtennis-Europameister) nicht schlecht gestaunt. Mit 3 PS-Motoren ausgestattet, ging es auf den roten Flitzern mächtig ab. Nach wenigen Trainingsminuten stand dann schon das Teamrennen auf dem Programm. Sechs Runde á 1,4 Kilometer waren als Renndistanz, angesetzt - inkl. Boxenstopps und Betankung. Die Konkurrenz war zwar stark (aber nicht ganz unerwartet) konnte sich am Ende unser Sport-Team vor dem Show- (u.a. mit Oliver Pocher) und dem Journalisten-Team durchsetzen. Was mich natürlich besonders gefreut hat: Mit 48 kmh konnte ich die Top-Speed-Marke setzen. Da hat die anschließende Champagner-Dusche bei der Siegerehrung natürlich doppelt Spaß bereitet. Vielen Dank noch einmal für das tolle Erlebnis an das Team von Siemens Mobile.



Mit Rudi und Olli in Yokohama
Sportliche Großereignisse sind für mich zwar kein Neuland mehr, dennoch habe ich mich sehr gefreut, als der Deutsche Fußball-Bund meinen Mann Marcus und mich zum WM-Finale ins japanische Yokohama eingeladen hat. Ein Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft live vor Ort mitzuerleben, diese Chance bekommt man nicht alle Tage. Von daher war es keine Frage, dass wir die Reise ins Land des Lächelns antreten, um den Jungs von Teamchef Rudi Völler die Daumen zu drücken. Ich war zwar gerade aus dem Trainingslager im italienischen Livigno zurückgekehrt und hätte nach den unzähligen Kilometern auf dem Rad, gut und gerne ein ruhiges Wochenende vertragen können. Aber die Verlockung mit den deutschen Kickern über den ersten Titelgewinn seit 1990 jubeln zu können, war dann doch zu groß.

Leider habe ich mich nicht gerade als Glücksbringerin entpuppt, doch wenn’s im Sport um alles geht, kann am Ende halt nur einer gewinnen. Das ist im Fußball nicht anders als im Eisschnelllaufen. Zum Glück hielt sich die Enttäuschung im deutschen Lager in Grenzen. Auch wenn natürlich Torhüter Olliver Kahn (auf dem Foto versuche ich mein Bestes) nur schwer zu trösten war. Doch Deutschlands Nummer 1 ließ sich im Laufe des Abend noch ein paar Bierchen schmecken.Schließlich ist es ja auch eine tolle Leistung als Vize-Weltmeister den Heimflug anzutreten. Bevor es allerdings mit Sack und Pack Richtung Heimat ging, gab’s erst noch eine tolle Sause im Mannschaftshotel. Und ich denke, das Foto zeigt, dass sich Rudi Völler, eingerahmt von Sybille Beckenbauer und mir, nicht gerade unwohl gefühlt hat. Und wer weiß, vielleicht gibt’s ja in vier Jahren in meiner Heimat Berlin dann eine echte Weltmeister-Party in schwarz-rot-gold...

Pressemitteilung vom 16. Dezember 2002

Neue Partnerschaft mit der Sektkellerei Schloss Wachenheim AG:
Claudia Pechstein lässt den alkoholfreien Korken knallen!


Deutschlands erfolgreichste Winterolympionikin aller Zeiten und die weltweit größte Sektkellerei gehen zukünftig gemeinsame Wege. Claudia Pechstein und Uwe Moll, Vorstand der Schloss Wachenheim AG, unterzeichneten im Berliner Restaurant LINDENLIFE einen Vertrag bis Ende 2006.

„Nicht ohne, aber ohne Alkohol“ lautet in den kommenden vier Jahren das neue Motto der vierfachen Olympiasiegerin. Denn die 30-jährige Berlinerin wird ab sofort als Botschafterin für LIGHT live, der alkoholfreien Alternative zum Sekt, unterwegs sein. Die Schloss Wachenheim AG hofft, durch die neugewonnene, prominente Unterstützung ihren Marktanteil von zur Zeit rund zwei Millionen alkoholfreien Flaschen jährlich, weiter ausbauen zu können. „Claudia Pechstein steht optimal für Wellness, Fitness und Köperbewusstsein, die das gegenwärtige moderne Leben bestimmen“, erklärt Uwe Moll, warum seine Wahl auf die erfolgreiche Eisschnellläuferin gefallen ist und fügt hinzu: „Natürlich gefällt uns auch ihr Image als Gold-Claudia, das hervorragend zu unserem goldfarbenen Markenoutfit passt.

Claudia Pechstein gewinnt ihrem neuen Engagement durchaus eine eigennützige Seite ab: „Endlich kann ich während der Trainings-, und Wettkampfphasen auch das leichte und spritzige Prickeln genießen, das einem sonst nur ein Sekt bieten kann.“ Die aktuelle Weltrekordlerin über 3.000 und 5.000 Meter wird zukünftig in die PR-Aktivitäten für die Marke LIGHT live eingebunden, einen Platz auf ihrem Rennanzug kann sie ihrem neuen Partner hingegen nicht anbieten, dort sind zur Zeit alle Individual-Flächen vergeben. „Das muss aber nicht bedeuten, dass LIGHT live bei den Wettkämpfen draußen bleiben muss. Wenn es zukünftig sportliche Erfolge zu feiern gibt, freue ich mich schon darauf, den alkoholfreien Korken knallen zu lassen“, kündigt Pechstein eine für ihren Sport neue Form der Siegesfeier an.


23./24. November 2002

Packendes Duell in Heerenveen: Sieg im ersten 5.000-Meter-Rennen der Saison

Das war ein hartes Stück Arbeit. Im Duell mit meiner zur Zeit schärfsten Verfolgerin im Rennen um den Gesamtweltcup über 3.000/5.000 Meter konnte ich mich mit knapp 1,5 Sekunden Vorsprung gegen Clara Hughes durchsetzen.
Da die Führende im Weltcup sich neuerdings die Läuferin auswählen darf, gegen die sie im direkten Duell auf dem Eis antreten möchte, habe ich mich für einen Rennen gegen die Kanadierin entschieden. Ich wollte mit einem schnellen Angang das Rennen im holländischen Eislauf-Mekka Heerenveen von vorne bestimmen.
Schön, dass diese Taktik aufgegangen ist. Ich war von Beginn an in Führung, daran änderte sich zum Glück auch bis ins Ziel nichts mehr. Am Ende blieb die Uhr für mich bei 7:02,91 Minuten stehen, Clara Hughes kam auf 7:04; 35 und hatte damit rund sechs Sekunden Vorsprung auf die Drittplazierte Barbara de Loor aus den Niederlanden. Im Weltcup-Gesamtstand konnte ich damit meinen Vorsprung gegenüber Clara Hughes auf 30 Zähler (320 zu 290) ausbauen.
Am 2. Tag des Weltcup Wochenendes sprang für mich zum dritten Mal im dritten Rennen der Saison über 1.500 Meter Platz zwei heraus. Einmal mehr war Cindy Klassen (Kanada) in 1:57,72 nicht zu schlagen. Mit 1:58,82 lag ich am Ende 7/100 Sekunden vor Annamarie Thomas aus Holland. Meine Teamkolleginnen Anni Friesinger und Daniela Anschütz belegten die Plätze fünf und sieben. Auch in der Weltcup-Gesamtwertung über 1.500 Meter rangiere ich mit 280 Zählern hinter Cindy Klassen (350) auf Rang zwei.


15. bis 17. November 2002

Tolle Stimmung und gute Zeiten beim Weltcup in Erfurt

Ganz schön gut in Form, die Konkurrenz aus Kanada! Am Samstag reichten auch gute 4:05,78 Minuten für mich nicht zum Sieg über 3.000 Meter beim 2. Weltcup der Saison. In Erfurt war Clara Hughes eine gute Sekunde schneller (4:04,53). Gratulation und Respekt! Meine Führung im Gesamtweltcup konnte ich dennoch mit mittlerweile 220 Zählern ausbauen. Meine Teamkolleginnen Daniela Anschütz und Anni Friesinger kamen mit den Rängen vier und sechs ebenfalls noch unter die besten Sechs.
Am Sonntag bin ich dann ganz knapp an einer Überraschung über 1.500 Meter vorbeigeschrammt. Mit 1:58,50 mußte ich mich um nur drei hunderstel Sekunden der favorisierten Cindy Klassen aus Kanada geschlagen geben. Auf einem guten dritten Rang nach ihrer krankheitsbedingten Wettkampfpause landete Anni Friesinger (1:59,51). Übrigens: Im kleinen Vierkampf (500, 1.000, 1.500 und 3.000 Meter) konnte ich mit 160,368 Punkten einen neuen deutschen Rekord aufstellen.

Wella AG neuer Partner von Claudia Pechstein

Der international tätige Kosmetikkonzern Wella und Deutschlands erfolgreichste Winterolympionikin aller Zeiten, Claudia Pechstein, werden zukünftig gemeinsame Wege gehen.

Die Wella AG verständigte sich mit der Eisschnelllauf-Weltrekordlerin über 3.000 und 5.000 Meter auf eine zweijährige Zusammenarbeit.
Bereits bei den Weltcup-Rennen am kommenden Wochenende in Erfurt wird Claudia Pechstein das Wella-Logo erstmals auf der Kapuze ihres Wettkampfanzuges tragen. Darüber hinaus wird die 30-Jährige Berlinerin zukünftig im PR- und Eventbereich als Wella-Botschafterin eingebunden.
„Claudia Pechstein hat unmittelbar nach ihrem fantastischen Goldlauf über 5.000 Meter in Salt Lake City mit ihrer schwarz-rot-goldenen Perücke das Thema Haare in den Mittelpunkt Ihres Siegesjubels und damit in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, erläutert Carola Wacker-Meister, Wella AG, den Ansatzpunkt der jetzt besiegelten Partnerschaft. Im Anschluss an die Olympischen Spiele hatte das Unternehmen die Perücke Pechsteins ersteigert, um sie dem „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ zu übergeben, in dem sie von den Besuchern zukünftig begutachtet werden kann. Auch die deutsche Sektion der internationalen Friseurvereinigung „Intercoiffure des Dames (ICD)“ sah in Claudia Pechstein eine ideale Botschafterin für das Haar: Im Juni 2002 wurde Claudia Pechstein mit dem ICD Personality-Preis ausgezeichnet.
„Es macht mich stolz, dass ich die erste Sportlerin sein darf, die in den Genuss eines Personal Sponsorings durch die Wella AG kommt“, freut sich Deutschlands Eisschnellläuferin des Jahres 2002 über ihren neuen renommierten Partner.


Weltcup 9./10. November 2002

Das geht ja richtig gut los!

Mein erstes Weltcup-Rennen hätte ich mir besser nicht wünschen können. Im norwegischen Hamar sprang auf einer meiner beiden Lieblingsstrecken, über die 3.000 Meter, der erste Sieg im ersten internationalen Vergleich der Saison heraus. Zwar bin ich selbst ein wenig über meine gute Frühform überrascht - aber warum nicht. Am Ende hatte ich in genau 4:05 die Nase deutlich vorn. Mit rund 3,5 Sekunden Rückstand sicherte sich die Niederländerin Barbara de Loor (4:08,54) den zweiten Platz vor Cindy Klassen (4:10,12) aus Kanada. Ein tolles Rennen lief auch Daniela Anschütz, die in sehr guten 4:11,11 auf Rang sechs landete und damit die beste Weltcup-Platzierung ihrer Karriere verbuchen konnte. Am zweiten Weltcup-Tag sprang für mich über die 1.500 Meter der zweite Rang heraus. In 1:58,82 war ich genau vier Hunderstel schneller als Jennifer Rodriguez (USA) - das war knapp! Klare Siegerin wurde Cindy Klassen (Kanada) in starken 1:58:07. Herzlichen Glückwunsch! Noch nicht am Start beim ersten Weltcup-Wochenende war Anni Friesinger, die noch mit den Folgen eines Magen-Darm-Virus zu kämpfen hat. Vielleicht sehen wir uns ja kommendes Wochenende beim Weltcup in Erfurt. Gute Besserung!


Zwei Titel bei der DM, einmal mit Bahnrekord

Etwas überraschend verlief für mich der Auftakt bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Zwar war ich nach den Absagen von Anni Friesinger und Sabine Völker sowohl über die 3.000 Meter als auch über die 1.500 Meter als Favoritin an den Start gegangen.
Doch dass ich mir neben den zwei Titeln auch noch den Bahnrekord über 3.000 m (4:10,48 min) schnappen konnte, hat mich doch ein wenig verblüfft. Schließlich habe ich mir in den vergangenen Jahren eher den Ruf einer Spätstarterin "erarbeitet". Dieser gute Auftakt ist wohl ein Beleg dafür, dass ich - gemeinsam mit meinem Trainer und meinem Management - eine optimale Mischung zwischen der sportlichen Vorbereitung auf der einen und Medienauftritten sowie Sponsorenterminen auf der anderen Seite gefunden habe.“


Presseerklärung vom 31. Oktober 2002

Audi AG neuer Partner von Claudia Pechstein

Der Ingolstädter Automobilhersteller und Deutschlands erfolgreichste Winterolympionikin aller Zeiten werden zukünftig gemeinsame Weg gehen.

Die Eisschnelllauf-Weltrekordlerin über 3.000 und 5.000 Meter verständigte sich mit der Audi AG auf eine Zusammenarbeit bis zu den Olympischen Spielen 2006.
Bereits zum Saisonstart bei den deutschen Einzelstreckenmeisterschaften in Erfurt wird Claudia Pechstein das bekannte Logo mit den vier Ringen erstmals auf ihrem Wettkampfanzug tragen. Erst kürzlich ist Claudia Pechstein von den Fachjournalisten zur Eisschnellläuferin des Jahres 2002 gewählt worden.

„Die Dynamik der Audi-Fahrzeuge und der Eisschnelllauf passen prima zusammen. Es macht mich natürlich besonders stolz, dass sich dieses renommierte Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit mir entschieden hat“, freut sich die 30jährige Pechstein.

„Claudia Pechstein ist eine der herausragenden deutschen Wintersportlerinnen. Mit ihren zwei Siegen in Salt Lake City hat sie dies einmal mehr unter Beweis gestellt. Zudem ist sie mittlerweile zu einer echten Sympathieträgerin avanciert und dabei trotzdem mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben“, begründet Stephan Grühsem, Leiter Kommunikation der Audi AG, die vereinbarte Zusammenarbeit. „Unsere vier Ringe und Claudias vier olympische Goldmedaillen harmonieren hervorragend“, erklärt Grühsem.

Das Audi-Logo ziert künftig Pechsteins Rennanzug. Daneben wird Audi die vierfache Olympiasiegerin auch in zukünftige PR-Strategien einbinden.

ACTIMEB.de auf meinem Oberschenkel

Den aufmerksamen Betrachtern wird es auffallen: Den linken Oberschenkel meines Rennanzuges ziert eine Internetadresse. Unter www.ACTIMEB.de gibt's alles Wissenswerte über das gleichnamige diätetische Lebensmittel zur Nahrungsergänzung. Natürlich könnt ihr ACTIMEB dort auch bestellen und ausprobieren.
Den ACTIMEB-Kalender 2003 der neuformierten Acti-Girls könnte Ihr übrigens auch bei mir auf der Site der Fanartikel ordern (lieferbar ab Ende November). Eins kann ich Euch versprechen. Darin enthalten sind Bilder von Franziska van Almsick, Uschi Disl, Martina Ertl und Grit Breuer wie Ihr sie noch nicht gesehen habt. Laßt Euch überraschen!

Letzte Aktualisierung:
25.11.2009

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