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Es hat ein wenig länger gedauert als ich mir eigentlich vorgenommen hatte, aber hiermit melde ich mich nach meiner Urlaubspause wieder zurück.
Natürlich stehe ich nach meinem Erholungstrip (gemeinsam mit meinem Mann Marcus war ich auf Antigua) mittlerweile schon wieder im Training und bin dabei mit Ausdauer- und Krafttraining die Grundlagen für eine hoffentlich wieder erfolgreiche Saison zu legen. Doch bei allem Training soll natürlich weiter Platz für Abwechslung im Alltag bleiben. Zwar kann ich nun die zahlreichen Terminanfragen nicht mehr so umfrangreich wahrnehmen wie
unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Salt Lake City.
Doch die Dinge die mir am Herzen liegen und Spaß machen, trage ich mir in meinen Kalender ein. Und wenn's dann zeitlich tatsächlich klappt, um so besser:
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Ein echtes Highligt war die Einladung zur Verleihung des "Sport-Oscars", dem Laureus Award, nach Monte Carlo. Bei der Auszeichnung der Weltsportler des Jahres 2002 nicht nur dabei zu sein, sondern am Abend auch auf der Bühne zu stehen, war natürlich eine besondere Ehre. Schon am Vormittag gings's für mich zur Sache, durfte ich doch gemeinsam mit ZDF-Moderator Johannes B. Kerner auf Inlinern das Tanzbein schwingen. Diese Einstelluung war die Einleitung zum Gespräch, dass Johannes mit mir - direkt an der Küste mit wunderbarem Blick auf's Meer - führte. Am Abend dann musste ich mich richtig in Schale schmeißen, um für den Auftritt im Grimaldi-Center gerüstet zu sein. Zwischen den Auszeichnungen für die Weltsportler des Jahres (u.a. Jennifer Capriati und Michael Schumacher) gab es eine Sonderehrung für zehn Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele von Salt Lake City. Für mich war war es dabei eine besondere Ehre neben Sven Hannawald unsere Heimat Deutschland zu repräsentieren als uns kein geringerer als Prinz Albert auf die Bühne geleitete. Nach der Verleihung ging's weiter zur "After-Show-Party", auf der ich dann noch mit Sportgrößen wie z. B. Daley Thompson. Michael Johnson, Boris Becker oder Edwin Moses ins Gespräch gekommen bin. Mal abgesehen davon, dass man in der "In-Bar" Jimmys schlappe 35 Euro für einen Drink berappen muss, war der Ausfluag nach Monaco eine rund um gelungene Sache. Und ich wäre bestimmt nicht böse darüber, wenn ich in den kommenden Jahren noch einmal eine Einladung erhalten würde...
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Ein paar Tage später, am Pfingstwochenende war ich dann zu Gast in Rostock.
Dort entsteht in den kommenden Jahren unter dem Namen "Deutsche Med" ein komplexes Gesundheitszentrum. Mitten im Herzen der Hansestadt werden dort schon im Februar 2004 auf 14.000 Quadratmetern etwa 20 Arztpraxen unterschiedlichster Fachrichtungen, ambulante Operationssäle auch für extrerne Fachärzte, Physiotherapie, ambulante Reha-Maßnahmen, Chiropraxen, Wellness, Gastronomie und andere Angebote Platz finden.
Was am Vögenteich unter dem Motto "Das Leben ist schön" der Öffentlichkeit vorgestellt und von Bauherr Dr. Harald Lochotzke (Foto oben) initiert wurde, ist mächtig beeindruckend. So zeichnet Stararchitekt Helmut Jahn, der unter anderem das Berliner Sony Center, den Münchner Flughafen und das Brüsseler EU-Gebäude entworfen hat, für die Baupläne verantwortlich.
Ein tolles Vorhaben, in das ich mich gerne habe einbinden lassen. Denn wenn es darum geht, den Menschen zu verdeutlichen wie wichtig körperliche Fitness und unsere Gesundheit sind, bin ich sicherlich nicht der schlechteste Ansprechpartner. Nach der Pressekonferenz gab's dann auch den öffentlichen Spatenstich. Mittlerweile haben bereits die Bauarbeiten begonnen. Ich bin gespannt, wie die Deutsche Med aussieht, wenn ich Rostock meinen nächsten Besuch abstatte.
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Mein erstes Rennen in der neuen Saison bin ich übrigens auch schon gefahren. Diesmal war's sogar noch etwas verrückter als gegen Stefan Raab. Zum einen fand es nicht auf dem Eis statt, zum anderen hatte ich echte Rollerbaldes (ja, die sogenannten Disco-Roller) an den Füßen. Zudem war mein Gegner extrem geschminkt, hatte ein tolles Kostüm an und sah ein wenig aus wie Elvis Presley.

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Und Rollschuh laufen kann der, mein lieber Scholli. Im wahrsten Sinne über die Bühne ging das ganze am 31. Mai bei der Premiere 2002 von Starlight Express in Bochum. Das weltweit erfolgreichste Musical (9.000.000 Besucher) hatte bei mir angefragt, ob ich zum Start in die 15. Starlight-Saison die neu ausgebaute Rennbahn eröffnen möchte. Wieso nicht, habe ich mir da gesagt.

Ich konnte ja noch nicht ahnen, dass mir als Gegner ausgerechnet Greaseball, der Macho der Starlight-Show, zur Seite gestellt wurde. Es wurde ein Riesenspaktakel vor ausverkaufter Halle, das vom Westdeutschen Fernsehen (WDR 3) sogar live übertragen wurde. Auf den Rollerblades kann man ganz schön Tempo machen und ganz ungefährlich ist die ziemlich enge Bahn auch nicht. Von daher habe ich mich gefreut, dass sich Greaseball diesmal überhaupt nicht als Macho präsentiert hat, sondern mir alle Freiheiten gelassen hat, dass Rennen zu gewinnen. Ein Sieg zum Auftakt der Saison, als "Prämie" die echte Greaseball-Medaille" und ein paar Rollerblades mit den Unterschriften des gesamten Ensembles. Ein hoffentlich gutes Omen für den Rest des Eis-Jahres. Danke, Starlight!
PS: Da wollte ich mich natürlich nicht lumpen lassen. Auf der Ehrenrunde im Anschluss an die Show übbereichte ich dem Hauptdarsteller der Show, der "siegreichen Dampflock Rusty" unter tosendem Applaus eine meiner schwarz-rot-goldenen Deutschland-Perücken.
Übrigens: Bestellungen werden immer noch angenommen...
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Museumsdirektor
Hermann Schäfer und
Claudia Pechstein |
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[15. April 2002]
Am heutigen Montag war ich Gast im Lindenlife, Unter den Linden 54, und habe dem Präsidenten der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Professor Dr. Hermann Schäfer meine schwarz-rot-goldene Perücke übergeben. Eigentlich gehört sie mir ja gar nicht mehr, da sie auf dem Sportlerball in Leipzig zu Gunsten des dortigen Olympiastandortes versteigert wurde. Für 3.000 Euro wurde sie vom Haarkonzern Wella ersteigert. Doch nunmehr wurde die Perücke einem der meistbesuchten Museen Deutschlands, dem Haus der Geschichte in Bonn gestiftet. Für Museumsdirektor Schäfer wird dieser olympische Gag auch Jahre später an die legendären Erfolge der deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Winterspielen in den USA 2002 erinnern. Jetzt ist sie erst noch ein, zwei Wochen im Lindenlife anzuschauen, dann gehts ab nach Bonn. |
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Carola Wacker-Meister, Leiterin der Unternehmenskommunikation Märkte der Wella AG bestaunt mit Claudia Pechstein den goldenen Schlittschuh des Patisiere-Chefs des Lindenlife Joel Marchard.
Der Schlittschuh schmückt die Erdbeertorte Pechstein, die extra für den Tag der Perückenübergabe kreiert wurde.
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[12. April 2002]
Auf der Auto Mobil International überreichte mir heute Eberhard Heinrich, Sprecher des Motor Presse Clubs (MPC), im Pressezentrum des Messegländes das Goldene Rückgrat. Dies ist für mich eine besondere Auszeichnung, hebt sie sich doch von meinen bisherigen sportlichen Ehrungen ab. Das Goldene Rückgrat ist ein Medienpreis, der jährlich gemeinsam vom MPC und dem Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg verliehen wird. Er ist nicht etwa ein Preis für PS wie etwa das Goldene Lenkrad, sondern eher für MS - menschliche Stärke. Ich habe mich sehr gefreut, dass Haltung und Tugenden wie Courage, Mut und Ehre, wie Dr. med Klaus Wentzel, Chefarzt des Eisenmoorbades Bad Schmiedeberg, in seiner Ansprache erklärte, in den Vordergrund gerückt wurden. Claudia
hat sich in ihrer Zeit als Spitzensportlerin nie verbiegen lassen und ist immer ihren Weg gegangen. Unser Preis soll ihr das Rückgrat und den aufrechten Gang hocherhobenen Hauptes auch für die Zukunft weiter stärken, sagte er weiter. Da bleibt mir nur noch übrig, herzlich Danke zu sagen. Zu den ersten Gratulantinnen zählten übrigens die Gold- und Silbermedaillengewinnerinnen im Rodeln von Salt Lake City, Sylke Otto und Barbara Niedernhübner. Eine tolle Überraschung. |
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Hallo, liebe Fans!
Puh, das Short Track-Duell gegen Stefan Raab war ja ein hartes Stück Arbeit. Ich glaube auch, dass alle die das Rennen, entweder live im Berliner Wellblechpalast oder auf Pro7 verfolgten, gesehen haben wie intensiv sich Stefan vorbereitet hatte. Auf jeden Fall hat es mir riesigen Spaß bereitet. Natürlich wollte ich das Rennen gewinnen, da aber Stefan mit seinem unorthodoxen Rennstil vielleicht definieren die Wissenschaftler jetzt Windschnittigkeit neu bis an seine absolute Leistungsgrenze gegangen ist, kam es dann zum spannenden Fotofinish. Am Ende ist Stefan quasi ins Ziel gestürzt und hat der Regel genüge getan, die zwar aussagt, dass man mit der gesamten Schlittschuhfläche durchs Ziel gleiten muss, aber wenn man aus Erschöpfung (und nicht im Sinne der unlauteren Vorteilsnahme) ins Ziel stürzt, dies regulär ist. Stefans Puls von 209 ist da wohl beredtes Beispiel. Jedenfalls habe ich ihm vom ganzen Herzen gratuliert.
Toll war ja die Stimmung in Hohenschönhausen. Ganz herzlich möchte ich mich bei allen bedanken, die mich so frenetisch unterstützt haben. Das ist für mich Ansporn, bei einer eventuellen Revanche den Spieß umzudrehen.
Hier gehts zu den Bildern >
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Alle Hände voll zu tun beim
Autogrammeschreiben, gab's für
mich bei der Eröffnung von
Karstadt Sport in Leipzig, dem größten
Sportkaufhaus in den neuen
Bundesländern. |
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| Beeindruckt war ich von der großen Resonanz auf die Spendenaktion im ZDF. Stehende Ovationen für einen sichtlich gerührten Karlheinz Böhm und ein rekordverdächtiges Spendenergebnis von 6,85 Millionen Euro so lautet das Fazit der Spendengala Danke, Karlheinz Böhm. Der Schauspieler, dessen Stiftung Menschen für Menschen vor 20 Jahren als Resultat einer verlorenen Wette in der ZDF-Sendung Wetten dass . . .? gegründet wurde, setzt sich seit zwei Jahrzehnten für Not leidende Menschen in Äthiopien. Ich durfte an der Seite von Norbert Blüm, Frank Elstner, Katharina Böhm, Ralf Bauer, Dennenesch Zoudé, Evi Sachenbacher, Sandra Maischberger und Sonja Kirchberger die Spenden am Telefon entgegennehmen. Dabei habe ich viele neue Leute kennen gelernt, die ihr Herz an der richtigen Stelle tragen und mit ihrem Engagement bewiesen, dass sie gewillt sind, der Not auf unserer Erde entgegen zutreten.

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