Hier gibt's den Brief an Dr. Thomas Bach zum Herunterladen
Hier gibt’s eine Aufstellung meiner Blutwerte
Update: 30. Juni 2010
Deutsches Gericht verbietet die Äußerung, dass an
meinem Blutbildungssystem manipuliert worden sei!
Seit rund einem Jahr beschäftigen sich nun schon diverse Gerichte mit meinem angeblichen Dopingfall. Zurzeit liegt dem Schweizer Bundesgericht mein Revisionsantrag vor. Ziel ist es, eine Wiederaufnahme des Verfahrens beim Internationalen Sportgerichtshof CAS zu erreichen. Leider dürfen die Bundesrichter in Lausanne in diesem Verfahren nicht bewerten, ob sie ein Dopingvergehen meinerseits für bewiesen erachten. In diesem Revisionsverfahren wird lediglich geprüft, ob ein neues Beweismittel vorliegt, welches mir zum Zeitpunkt der CAS-Verhandlung noch nicht zur Verfügung stehen konnte und nun zur Erklärung meiner schwankenden Retikulozytenwerte beitragen kann.
Dass es eine medizinische Erklärung für meine erhöhten Retiwerte gibt, ist in der Wissenschaft mittlerweile nahezu unbestritten. Mehr als ein halbes Dutzend Hämatologen aus dem In- und Ausland haben dies in Gutachten bestätigt. Selbst der von der ISU neu ins Verfahren eingeführte italienische Experte, Prof. Alberto Zanella, hat festgestellt, „dass die Fluktuation der Retikulozyten-Zahlen, die bei Claudia Pechstein gefunden wurden, durch das Vorhandensein einer erblichen Membranopathie gerechtfertigt werden kann. Da selbst bei milden Formen der Hämolyse die Erythropoese im Allgemeinen angeregt ist, kann eine extreme körperliche Belastung, die sonst ohne Auswirkungen auf das Knochenmark bleibt, die Variabilität der hämatologischen Parameter verstärken.“
Derzeit ist überhaupt nur ein einziger Hämatologe bekannt, der bezweifelt, dass bei mir eine Blutanomalie vorliegt: Prof. Giuseppe D’Onofrio, der bereits im CAS-Verfahren mit seiner Expertise maßgeblich zu meiner Verurteilung beigetragen hat, rückt von seiner Einschätzung nicht ab und widerspricht standhaft seinen zahlreichen europäischen Kollegen aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Italien. Zudem gibt es hierzulande noch den von einigen Medien zum Dopingexperten kreierten Pharmakologen Prof. Fritz Sörgel. Der ist zwar kein Hämatologe, hat sich in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk aber trotzdem dahingehend geäußert, dass an meinem Blut manipuliert worden sei. Dies ist ihm nun per Einstweiliger Verfügung vom Landgericht Hamburg untersagt worden. Demnach ist es Prof. Sörgel ab sofort verboten, durch die auf mich bezogene Äußerung
„Die Retikulozyten sind in erster Linie sozusagen Reporterzellen, die uns zeigen, hier ist am Blutbildungssystem manipuliert worden. Das steht fest. Aber was es war, das können wir im Moment nicht sagen.“
den Eindruck zu erwecken, ich hätte in meiner sportlichen Karriere Dopingmittel eingenommen oder verbotene Methoden zur Leistungssteigerung angewandt.
Ich bin ganz offen: Über dieses Urteil des Landgerichtes Hamburg habe ich mich sehr gefreut. Denn es zeigt, dass Zivilgerichte sich nicht an die Sportgerichtsbarkeit gebunden fühlen und durchaus zu einer anderen Einschätzung von Sachverhalten kommen können. Und es unterstreicht, dass man nicht einfach irgendetwas behaupten darf, ohne dafür den Beweis antreten zu können. In der vom Sport selbst geschaffenen Gerichtsbarkeit mag es möglich sein, wegen angeblichen Dopings gegen mich zu entscheiden, ohne im Urteil auch nur ein einziges Wort darüber zu verlieren, wie, wann, wo oder womit ich manipuliert haben soll. Im Zivilrecht ist dies nicht möglich. Ich würde mich freuen, wenn darüber der eine oder andere, der mich öffentlich (vor)verurteilt hat, einmal nachdenken würde ...
Übrigens: Dies ist bereits die zweite Einstweilige Verfügung, die mein Anwalt Simon Bergmann gegen Fritz Sörgel erwirkt hat. Nach einem Entscheid des Landgerichts Berlin darf der Professor auch nicht mehr behaupten, ich hätte eine Untersuchung in Quarantäne abgelehnt, weil mir das Risiko zu groß gewesen sei.
Auch dieses Urteil ist aus meiner Sicht ein Beleg dafür, dass die deutschen Zivilgerichte sich in der Einschätzung des Sachverhalts nicht von dem CAS-Urteil gegen mich beeindrucken lassen.
In diesem Sinne,
bleibt mir gewogen,
Eure Claudia

1. Die Ausgangslage*
2. Falsche Barcodes*
3. Unterschiedliche Messwerte*
4. Statistische Messschwankungen*
5. Meine Retikulozytenwerte*
6. Fehlende Ergebnisse*
7. Meine Dopingtests*
8. Beweis Kuhhandel *
9. Hier gibt's die neuesten Mutmacher
Die unter den jeweiligen Links zusammengetragenen Fakten sind allesamt durch Abbildungen von Originalunterlagen bzw. durch jederzeit überprüfbare Originalzitate belegt. Dies alles aufzubereiten ist natürlich sehr zeitaufwendig. Von daher wird es auch ein paar Tage dauern, bis alle Themen fertig sind. Die Punkte, die mit einem * (Sternchen) versehen sind, können bereits nachgelesen werden.
Ich freue mich über jeden, der sich die Zeit nimmt, sich ausführlich zu informieren.
Update: 10. Juni 2010
Die Indizien der ISU: Von Legenden und Wahrheiten!
Update: 8. Juni 2010
Dürfen Funktionäre tatsächlich
nur beobachten und nicht handeln?
Update: 7. Juni 2010
Prominente Unterstützung:
„Top 100 für Gerechtigkeit im Fall Claudia Pechstein“
Update: 17. März 2010
Zwei Expertenlager in meinem Fall?
Ich kann die nicht wirklich erkennen!
Update: 15. März 2010
Es ist erschreckend, welchen Aufwand man betreiben muss,
um sich von einem Verdacht zu befreien, der nicht bewiesen ist!
Update: 11. März 2010, 21.30 Uhr
„Blutspezialisten entlasten Claudia Pechstein“
Update: 10. März 2010
Erhöhte Retikulozytenwerte und die Folgen:
Steckt die NADA im Anti-Dopingsumpf?
Update: 5. März 2010
Ermittlungen machen deutlich: Es gibt nicht nur einen
Dopingsumpf, sondern auch einen Anti-Dopingsumpf!
Update: 4. März 2010
Nach Hausdurchsuchung durch Staatsanwalt und BKA:
Jede Ermittlung wird mich am Ende entlasten!
Update: 21. Dezember 2009
Nach der Veröffentlichung meiner Blutwerte: Erste Wissenschaftler melden sich zu Wort!
Update: 18. Dezember 2009
Entlastung durch den „Bluthund“: Keine vernünftige Erklärung für Doping!
Update: 26.11.2009
Liebe Eisschnelllauffreunde, liebe Dopinggegner
und ganz besonders: Liebe Mutmacher
Update: 25. November 2009
Nach dem CAS-Urteil ziehe ich nun vor das Schweizerische Bundesgericht
Update: 23. November 2009, 21.30 Uhr
Mittwoch soll das Urteil kommen:
Die Fakten sprechen für sich (und für mich)!
Update: 20. November 2009, 21.30 Uhr
Erst am Mittwoch soll das Warten ein Ende haben:
Die zahlreichen „Mutmacher“ geben mir die Kraft zum Durchhalten!
18. November 2009 - 15.20 Uhr
Bin so nicht in der Lage, in den Flieger nach Hamar zu steigen
Die Grenze des Zumutbaren ist erreicht. Ich habe nicht gedopt...
Update: 8. November 2009
Ich bin das Versuchskaninchen für die indirekte Beweisführung!
21. August 2009 - 15.20 Uhr
Immer mehr Deutsche glauben mir!
Rund 60 Prozent sind mittlerweile von meiner Unschuld überzeugt...
8. August 2009
Möchte meinen guten Ruf wieder herstellen!
Konzept für Langzeittest in Arbeit
20. Juli 2009 20.30 Uhr
Fakten hinterfragen
Nicht vereinnahmen lassen!
14. Juli 2009
Ein herzlicher Dank an meine "Mutmacher" - Teil II
Hier kommt die Post, die mir jeden Tag Kraft verleiht...
13. Juli 2009
Von halben Zitaten, halben Wahrheiten und halben Ergebnissen
Wie Kistner & Co. von der Süddeutschen Zeitung weiterhin versuchen, Meinung zu machen...
12. Juli 2009
Bitte sorgfältige Recherchen und Berichte
Fahrlässige Arbeit zerstört weiter meine Reputation...
11. Juli 2009
Danke an die "Mutmacher": So baut Ihr mich auf!
Der Zuspruch, den ich bekomme, macht mich jeden Tag stärker...
10. Juli 2009
Es gibt auch ausgewogenen Journalismus
Der Dopingverdacht gegen Claudia Pechstein ist medizinisch komplex...
9. Juli 2009
Wer kontrolliert eigentlich die Reporter?
Darf ich vorstellen: Der naivste Sportjournalist...
8. Juli 2009
Warum ich die Frist der ISU nicht akzeptieren konnte
Es gibt für mich keine Zeit zu verlieren...
7. Juli 2009
Vielen Dank an die vielen "Mutmacher"
Langsam aber sicher kommt Bewegung in den so genannten "Fall Pechstein"...
4. Juli 2009
Ich habe nicht gedopt!
So einfach ist das eigentlich....